Dieter Hahn profitiert von Kirch-Einigung

Der Stellvertreter von Leo Kirch, Dieter Hahn, profitiert von einer Einigung zwischen der Deutschen Bank und der Familie des verstorbenen Medienunternehmers. Hahn würde rund 100 Millionen Euro erhalten, wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet. Das Geld wolle der Medienmanager in Sportrechte investieren.

Auf den Vergleich in Höhe von insgesamt gut 800 Millionen Euro hatten sich dem Bericht zufolge vergangenes Wochenende Bank-Chef Josef Ackermann, Kirch-Witwe Ruth und Sohn Thomas in einem zweitägigen Treffen verständigt. Die Deutsche Bank legte laut "Focus" nach dem jahrelangen Rechtsstreit Wert darauf, dass Hahn persönlich nicht bei den Gesprächen anwesend war.

Einer endgültigen Einigung fehlen den Angaben zufolge noch rechtliche Formalien. So müssen Vorstand, Aufsichtsrat, Ex-Bank-Chef Rolf Breuer und die Manager-Haftpflichtversicherung der Bank zustimmen. Im Gegenzug versichert die Kirch-Seite Rechtsfrieden.

Der im vergangenen Jahr gestorbene Leo Kirch hatte laut dem Magazin vor Jahren einen Vergleich in Höhe von gut 800 Millionen Euro abgelehnt.

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