Bitbop stellt Betrieb ein

Der TV-Abrufdienst Bitbop hat seinen Betrieb in Deutschland und den USA eingestellt. Das bestätigte die Betreibergesellschaft Jesta Digital gegenüber Rapid TV News.

"Die Entscheidung ist uns schwer gefallen, doch vor allem die steigenden Kosten für die Bereitstellung der Inhalte über alle mobilen Plattformen inklusive iPad hinweg haben uns zu dieser Entscheidung gezwungen", sagte Julia Hornberg, Executive Director Corporate Communications des deutsch-amerikanischen Unternehmens.

Das Kerngeschäft von Jesta Digital sei jedoch profitabel und gut aufgestellt. "Wir werden auch weiterhin in neue Produkte investieren, insbesondere Spiele und Entertainment-Anwendungen für Smartphones", kündigte Hornberg an.

Bitbop war im August 2010 in den USA gestartet, im September 2011 folgte die deutsche Version. Das Angebot umfasste US-Serien und deutsche TV-Sendungen, die in voller Länge werbefrei via Computer, Tablet-PC und Smartphone angesehen werden konnten, darunter das iPhone und iPad von Apple.

Für den pauschalen Monatspreis von 9,99 Euro hatten die Nutzer unbegrenzten Zugriff auf den Gesamtbestand von rund 3.000 Videos, darunter US-Serien wie "Entourage", "Sex and the City", "Die Sopranos" und "Breaking Bad" - teilweise in der englischen Originalfassung. Aus Deutschland stammten Sendereihen wie "Stromberg", "Anna und die Liebe" und "Die Wochenshow".

Inhalte-Lieferanten waren unter anderem ARD, ZDF, ProSiebenSat.1, MTV Networks, Sony Pictures und HBO.

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